History

   
       
       
VON DER IDEE ZUR REALITÄT
       
Der Licherbollerwagen - ein historisches Dokument der Zeitgeschichte
       
       
Die Geschichte des Licher Bollerwagens ragt bis in die späte Steinzeit zurück. Tausende Jahre vor den ersten Menschenansiedlungen in der Wetterau, aus denen später einige Kilometer nördlich die Stadt Lich hervorging, sind die ersten Funde zurückzuführen, die auf einen Bollerwagen hindeuteten. Diese Höhlenmalerei wurde erst vor wenigen Jahren, in einer bisher der Öffentlichkeit nicht bekannten Höhle in der Wetterau entdeckt und wird von renomierten Historikern auf ca. 12000 v.Chr. datiert.
       

       
       
       

 

     
Die nächste Erwähnung des Bollerwagens ist auf die Zeit des römischen Reiches zurückführen. So ist davon auszugehen, dass die Römer, die um 200 n. Chr. bis in die Wetterau vordrangen, diese Höhlenmalereien entdeckten und sich von ihnen inspirieren ließen. Es entstanden eine Vielzahl von Reliefs, die im ganzen südlichen Europa vorzufinden sind.
       

       
       
       
       
Lange war es dann still um den Bollerwagen. Erst Leonardo da Vinci hauchte dieser Idee neues Leben ein und so enstand im Jahre 1483 diese Zeichnung. Doch wie bei vielen anderen Ideen war er seiner Zeit weit, ja sogar zu weit voraus, so dass der Bollerwagen wieder für Jahrhunderte keine uns bekannte Erwähnung findet.
       

       
       
       
       

Erst 200 Jahre später findet sich der Licherbollerwagen als Buntglaskunstwerk in vielen Gaststätten im mittelhessischen Raum wieder. Doch die bisher historisch kaum erwähnten Bierkriege Anfang des 17. Jahrhunderts zerstörten nahezu alle Gaststätten mit ihren unverwechselbaren Fenstern. So ist die rechts stehende Abbildung lediglich eine Rekonstruktion aus wenigen gefunden Fragmenten.

       
       
       
       

Die große Blüte der Kunst in ganz Europa im 18. und 19. Jahrhundert verhalf dem Licherbollerwagen zur Rückkehr in das Gedächtnis der Pilsliebhaber. So enstand im Jahre 1870 dieses Bild von Monet, welches dem Impressionismus zuzuordnen ist.

       
       
       
       

35 Jahre später nahm sich Picasso dieser Idee an und so entstand während des Kubismus im Jahre 1905 dieses bis heute herrausragende Gemälde.

       
       
       
       
Durch die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts verschwand der Licherbollerwagen wiederum für viele Jahre aus der öffentlichen Diskussion. Erst gegen Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde diese Idee von einer Wandergruppe im nordhessischen Frankenberg wieder aufgegriffen und nahezu exakt nach den Plänen von Leonardo da Vinci nun endlich verwirklicht.
       
       
       
       

Im Jahre 2002 erfuhr der Licherbollerwagen eine grundlegende Überholung in allen technischen und optischen Bereichen. So wurde Bereifung und Fahrwerk den heutigen Sicherheitsstandards angepaßt, durch
den Wunsch nach immer höherem Komfort wurde der Laderaum, zur Kühlung des Inhalts, mit Styropor verkleidet und mit einem Verschluß-System ausgestattet, sowie eine dezentere, dem Lifestyle des
21. Jahrhunderts entsprechende, Lackierung gewählt.